OFFENLAGE WINDPARK BONGARD / BOXBERG beendet!

Die Firma Grünwerke GmbH aus Düsseldorf hat die Errichtung und den Betrieb von 6 Windenergieanlagen (Gesamthöhe je 200 Meter) in den Gemarkungen Boxberg und Bongard nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beantragt.

 

Nach den Angaben von Landesforsten speichern die Wälder in Rheinland-Pfalz pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Laut Antragsunterlagen müssen für den Windpark 55.071 m² bzw. 5,5 Hektar Wald gerodet werden, der 1.861 t CO2 pro Jahr speichert. 

 

Alle 6 WEA befinden sich entweder im 3 km Schutzradius von zwei Schwarzstorch-Horststandorten oder im 1,5 km Schutzradius von mindestens einem Rotmilan-Horststandort. Laut den hier im Beitrag veröffentlichten Flugbewegungen finden somit täglich Überflüge vom Rotmilan und/oder Schwarzstorch statt. Nach dem Naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz kann der Mindestabstand zum Horststandort im begründeten/konkreten Einzelfall auf 1.000 m reduziert werden. Bei zwei Schwarzstorch-Horststandorten im 3 km und einem Rotmilan-Horststandort im 1,5 km Radius zum Windpark liegt jedoch kein Einzelfall mehr vor, sondern ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko. 

Wenn für diesen Windpark die Schutzzwecke des Landschaftsschutzgebiets Kelberg und des Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel ausgehebelt werden, gibt es für die Behörden keinen Grund mehr, die noch folgenden Anträge für Windenergieanlagen in der Vulkaneifel abzulehnen!

Nur gemeinsam können wir noch die Zerstörung unserer Heimat für einen fragwürdigen Ausbau der Windenergie in unseren Eifelwäldern verhindern!