Windpark Arbach / Münk Projektierer ENP (6 WEA)

Blick von Boos Unterlagen ENP
Blick von Boos Unterlagen ENP
  • Projektstatus: Der Antragsentwurf nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz ist bisher nicht vollständig bei den Genehmigungsbehörden der KV Mayen-Koblenz und KV Vulkaneifel eingegangen. Im Genehmigungsverfahren selbst wird für die eine WEA in Arbach geprüft, ob die Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms und des Regionalen Raumordnungsprogramms eingehalten werden (raumordnerische Prüfung) und eine Zielabweichung erfolgen kann. Eine vereinfachte raumordnerische Prüfung ist weder bei der SGD Nord noch bei der KV Vulkaneifel anhängig.
  • Gesundheit: Die WEA haben den folgenden Abstand zu den umliegenden Gemeinden. Arbach 1.000 Meter, Boos 1.200 Meter, Münk 1.200 Meter und Salcherath 1.400 Meter.
  • Landschaftsschutz: Der komplette Windpark liegt im 10 km Umkreis zu den Kulturdenkmälern Nürburg, Löwenburg und Philippsburg in Monreal und Burgruine und Pfarrkirche St. Matthias in Ulmen.
  • Naturschutz: Für alle 6 WEA müssen ca. 60.000 m² Wald gerodet werden.
  • Artenschutz: Ein Schwarzstorch wurde 2018 zwischen Boos und Münk vertrieben, der jetzt 2 km weiter für die Verschiebung der Fahrbahnsanierung der B 410 verantwortlich ist. Laut UNB der KV Mayen-Koblenz bekommt der verlassene Horst in Boos/Münk einen 3 km Schutzradius für den Zeitraum von 5 Jahren.
  • Wirtschaftlichkeit: Laut Windatlas RLP wird die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen an diesem Standort nicht erreicht! In den Antragsunterlagen findet man keine Aussage zur Windhöffigkeit und somit zur Wirtschaftlichkeit des Vorhabens.
  • Bürgerbeteiligung: Nach den uns vorliegenden Informationen hat zu dem aktuellen Zulassungsverfahren weder eine detaillierte Informationsveranstaltung noch eine Befragung der Bürger stattgefunden.