WINDKRAFTANLAGEN, DIE IN WÄLDER GEBAUT WERDEN, LEISTEN KEINEN SINNVOLLEN BEITRAG ZU EINER UMWELTVERTRÄGLICHEN ENERGIEGEWINNUNG! IM GEGENTEIL:


Vielen Dank an Peter Wohlleben für seine klaren Worte zum Thema Windkraft im Wald und dass wir seine Videos auf unserer Internetseite verlinken dürfen. Weitere Videos von Peter Wohlleben zu dem Thema gibt es unter Downloads.


Windenergie, die wertvolle Bäume und Waldböden vernichtet, ist NICHT klimafreundlich!

  • Jeder Quadratmeter Waldboden kann im Winter bis zu 200 l Wasser aufnehmen und ist damit ein unverzichtbarer Feuchtigkeitsspeicher und Kühlungsregulator für die zunehmend heißen und trockenen Sommer!
  • Ein intakter Wald ist der beste Klimaschutz: Er speichert laut Landesforsten Rheinland-Pfalz 338 t CO2 pro Hektar und Jahr!
  • Das Ökosystem des Waldes federt wie kaum ein anderes eine Erwärmung des Klimas ab.
  • Eventuelle Aufforstungen können das nicht ansatzweise ausgleichen, da alte Bäume in jeder Hinsicht ungleich wertvoller als Neupflanzungen sind.


Windenergie, die Wald und Natur zerstört, ist NICHT ökologisch!

  • Wälder stellen global die einzig wirksame CO2-Senke und Sauerstoff-Produktion dar.
  • Sie sind maßgeblich am Wasserkreislauf beteiligt.
  • Die Humusschicht des Waldbodens ist grundlegender Lebensraum für Insekten und Kleinsttiere, die unverzichtbar für den Erhalt der Artenvielfalt und damit für unser gesamtes ökologisches Gleichgewicht sind.


Windenergie, die geschützte Arten bedroht ist NICHT nachhaltig!

  • Schwarzstorch, Rotmilan, Uhu und seltene Fledermausarten sind nachweislich in den hiesigen Wäldern heimisch.
  • Diese und andere Tiere sind einer erhöhten Kollisions- und Tötungsgefahr durch riesige Rotoren ausgesetzt, werden aus ihrem Lebensraum vertrieben und sind so vom Aussterben bedroht.
  • Das Bundesamt für Naturschutz hat unsere Region einen Hotspot der Artenvielfalt genannt.

Besonders stark ist das Kollisionsrisiko, wenn Windenergieanlagen im Brut- und Nahrungshabitat von Greifvögeln errichtet werden. Für diese windkraftsensiblen Vogelarten müssen die tierökologischen Abstandsvorgaben gemäß dem verbindlichen naturschutz-fachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung und den Artenschutzbestimmungen des Landes Rheinland-Pfalz dringend beachtet werden.


Im Vergleich zu den klimaschützenden Funktionen des Waldes haben Windradgiganten eine eindeutig NEGATIVE CO2-Bilanz!

Die für ihren Bau notwendige Rohstoffgewinnung, die für ihre Herstellung verwendeten Materialien (seltene Erden, Stahl, Verbundkunststoffe), ihr Transport (Anlieferung aus Asien), ihr Aufbau (hunderte Tonnen Beton und Stahl im Waldboden und weitreichende Waldrodung für Stellflächen und Zuwegung), sowie ihre spätere Entsorgung verbrauchen weitaus mehr Energie- und Umwelt-Ressourcen als es ihre mäßige Stromerzeugung in windschwachen Waldgebieten jemals rechtfertigen würde.


Kein Beitrag zum Klimaschutz!

Wenn kein Wind weht, müssen konventionelle Kraftwerke im Hintergrund bereitgehalten werden. Diese werden in den Stop & Go-Betrieb gezwungen, arbeiten dadurch unwirtschaftlich und verbrauchen mehr Brennstoff, als sie müssten. Außerdem drängt der Windstrom die vergleichsweise CO2-armen Gaskraftwerke aus dem Markt und fördert so indirekt den Braunkohleeinsatz.


Lärm macht krank!

Windkraftanlagen erzeugen durch die hohen Geschwindigkeiten an den Rotorblattspitzen (etwa 400 km/h) einen Lärm, der vergleichbar ist mit startenden Flugzeugen. Da die Anlagen mittlerweile sehr hoch sind (bis zu 250 Meter), wird dieser Schall nur wenig gedämpft und ist auch noch in einigen Kilometern zu hören.

Im näheren Umkreis der Anlagen führt dieser Lärm zu erheblichen Belastungen der menschlichen Gesundheit!

Schlafstörungen, Bluthochdruck und Konzentrationsstörungen sind häufige Klagen von Anwohnern eines Windparks. Die Mindestabstände sind aus medizinischer Sicht viel zu gering, da die Schalleinwirkung über 24 Stunden erfolgt und nicht nur 6-8 Stunden wie an einem Arbeitsplatz. Besonders belastend sind dabei die tiefen, nicht mehr hörbaren Anteile des Schalles, die aufgrund der sehr langen Wellenlänge kaum gedämpft werden. Diese tieffrequenten Schallwellen (Infraschall) führen zu starken Irritationen des Innenohres mit dem Gleichgewichtsorgan.

 

Hier kann es bei empfindlichen Menschen zu Symptomen der "Seekrankheit" kommen oder zu einem Tinnitus. Da die Folgen dieses Infraschalles noch nicht eindeutig geklärt sind, aber ernsthafte Schäden möglich sind, muss Schwangeren und kleinen Kindern dringend von einem längeren Aufenthalt in der Nähe der Windkraftanlagen abgeraten werden. Das führt dazu, dass junge Mütter mit Kleinkindern sich nicht mehr in der nahen Natur um die Ortschaften herum aufhalten können, wenn die Windparks bis auf 1.000 Meter an die Bebauung heranrücken.

 

Als weitere gesundheitliche Folgen der Windkraftanlagen in der Nähe von Siedlungen sind der nervige Schattenschlag, der eventuell zur Auslösung eines epileptischen Anfalls führen kann, und die schlafstörenden Blinklichter zu nennen. Eine weitere Gesundheitsgefahr besteht infolge des häufigen Eiswurfes, der über hunderte Meter große Eisbrocken schleudern kann. Daneben verbietet auch die erhöhte Gefahr von nicht löschbaren Bränden der Anlagen die Errichtung im Wald, besonders in ortsnahen Wäldern.