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Windenergieanlagen in der Eifel

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Im Umkreis von 15 km um Kelberg bereits 35 vorhandene und 61 Windenergieanlagen im Zulassungsverfahren! 

Diesen Wahnsinn können wir nur gemeinsam aufhalten! 



Unser Wald

3,18 Millionen Hektar Wald könnten und sollten wir in Deutschland zusätzlich pflanzen, um unseren Anteil daran zu leisten, den Klimawandel aufzuhalten. Pro Windenergieanlage wird mindestens ein Hektar Wald gerodet und dauerhaft ökologisch entwertetDie Wälder in Rheinland-Pfalz speichern pro Jahr und Hektar 338 t CO2.

Eventuelle Aufforstungen können das nicht ansatzweise ausgleichen, da alte Bäume in jeder Hinsicht ungleich wertvoller als Neupflanzungen sind. 



Klimaschutz

Faktisch führt der Windkraftausbau zu keiner CO2-Einsparung. 

Wenn kein Wind weht müssen konventionelle Kraftwerke im Hintergrund bereitgehalten werden. Diese werden in den Stop- &-Go-Betrieb gezwungen, arbeiten dadurch unwirtschaftlich und verbrauchen mehr Brennstoff, als sie müssten. Außerdem drängt der Windstrom die vergleichsweise CO2-armen Gaskraftwerke aus dem Markt und fördert so indirekt den Braunkohleeinsatz.



Artenschutz

Der Landkreis Vulkaneifel ist ein Hotspot für Schwarzstorch, Rotmilan, Wespenbussard, Waldschnepfe, Uhu, etc.

Besonders stark ist das Kollisionsrisiko, wenn Windenergieanlagen im Brut- und Nahrungshabitat von Greifvögeln errichtet werden. Für diese windkraftsensiblen Vogelarten müssen die tierökologischen Abstandsvorgaben gem. dem verbindlichen naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung und den Artenschutzbestimmungen des Landes Rheinland-Pfalz dringend beachtet werden.



Gesundheit

Windkraftanlagen erzeugen durch die hohen Geschwindigkeiten an den Rotorblattspitzen (etwa 400 km/h) einen Lärm, der vergleichbar ist mit startenden Flugzeugen. Da die Anlagen mittlerweile sehr hoch sind (bis zu 240 Meter), wird dieser Schall nur wenig gedämpft und ist auch noch in einigen Kilometern zu hören.

 

Im näheren Umkreis der Anlagen führt dieser Lärm zu erheblichen Belastungen der menschlichen Gesundheit:

LÄRM MACHT KRANK!

 

Schlafstörungen, Bluthochdruck und Konzentrationsstörungen sind häufige Klagen von Anwohnern eines Windparks. Die Mindestabstände sind aus medizinischer Sicht viel zu gering, da die Schalleinwirkung über 24 Stunden erfolgt und nicht nur 6-8 Stunden wie an einem Arbeitsplatz. Besonders belastend sind dabei die tiefen, nicht mehr hörbaren Anteile des Schalles, die aufgrund der sehr langen Wellenlänge kaum gedämpft werden. Diese tieffrequenten Schallwellen (Infraschall) führen zu starken Irritationen des Innenohres mit dem Gleichgewichtsorgan.

 

Hier kann es bei empfindlichen Menschen zu Symptomen der "Seekrankheit" kommen oder zu einem Tinnitus. Da die Folgen dieses Infraschalles noch nicht eindeutig geklärt sind, aber ernsthafte Schäden möglich sind, muss Schwangeren und kleinen Kindern dringend von einem längeren Aufenthalt in der Nähe der Windkraftanlagen abgeraten werden. Das führt dazu, dass junge Mütter mit Kleinkindern sich nicht mehr in der nahen Natur um die Ortschaften herum aufhalten können, wenn die Windparks bis auf 1.000 Meter an die Bebauung heranrücken.

 

Als weitere gesundheitliche Folgen der Windkraftanlagen in der Nähe von Siedlungen sind der nervige Schattenschlag, der eventuell zur Auslösung eines epileptischen Anfalls führen kann und die schlafstörenden Blinklichter zu nennen. Eine weitere Gesundheitsgefahr besteht infolge des häufigen Eiswurfes, der über hunderte Meter große Eisbrocken schleudern kann. Daneben verbietet auch die erhöhte Gefahr von nicht löschbaren Bränden der Anlagen die Errichtung im Wald, besonders in Ortsnahmen Wäldern.