OFFENLAGE WINDPARK BONGARD / BOXBERG beendet! ABGABE STELLUNGNAHME NOCH BIS ZUM 05.09.2019 MÖGLICH! MUSTERSTELLUNGNAHME ZUM DOWNLOAD HIER!

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Musterstellungnahme Boxberg / Bongard
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Die Firma Grünwerke GmbH aus Düsseldorf hat die Errichtung und den Betrieb von 6 Windenergieanlagen (Gesamthöhe je 200 Meter) in den Gemarkungen Boxberg und Bongard nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beantragt.

 

Bis zum 05.09.2019 besteht für Sie letztmalig die Möglichkeit im Rahmen der Offenlage zu dem geplanten Windpark Stellung zu nehmen. Machen Sie bitte von Ihrem demokratischen Recht Gebrauch. Geben Sie zur Planung der Gemeinden Boxberg und Bongard Ihre Stellungnahme ab und zeigen Sie sich solidarisch mit der Gemeinde Gelenberg, die ebenfalls über einen Anwalt Stellung zum geplanten Park beziehen will. Auch die Wählergruppe Sturm im Wald e.V. und die Naturschutzverbände NABU und die Naturschutzinitiative werden zu dem Windpark eine Stellungnahme einreichen.

 

Eine Stellungnahme kann jeder abgeben, der durch das Vorhaben betroffen ist: in der VG Kelberg - aber auch in den Anrainergebieten der umliegenden Verbandsgemeinden. Egal, ob Sie ihren ersten, zweiten oder dritten Wohnsitz dort haben! Hilfestellung (Musterstellungnahme, Informationen zur Stellungnahme, Kartenmaterial, hilfreiche Links usw.) für IHREN Einspruch finden Sie hier auf unserer Internetseite.

 

Nach den Angaben von Landesforsten speichern die Wälder in Rheinland-Pfalz pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Laut Antragsunterlagen müssen für den Windpark 55.071 m² bzw. 5,5 Hektar Wald gerodet werden, die 1.861 t CO2 pro Jahr speichern. Dabei könnten und sollten wir in Deutschland zusätzlich 3,18 Millionen Hektar Wald pflanzen, um unseren Anteil daran zu leisten, den Klimawandel aufzuhalten. Lassen Sie sich nicht blenden, dieser Windpark leistet keinen positiven Beitrag zur Energiewende. Im Gegenteil, wertvoller Wald wird zerstört und somit der Natur und der Umwelt unwiederbringlicher Schaden zugefügt. 

 

Alle 6 WEA befinden sich entweder im 3 km Schutzradius von zwei Schwarzstorch-Horststandorten oder im 1,5 km Schutzradius von mindestens einem Rotmilan-Horststandort. Laut den hier im Beitrag veröffentlichten Flugbewegungen finden somit täglich Überflüge vom Rotmilan und/oder Schwarzstorch statt. Nach dem Naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz kann der Mindestabstand zum Horststandort im begründeten/konkreten Einzelfall auf 1.000 m reduziert werden. Bei zwei Schwarzstorch-Horststandorten im 3 km und einem Rotmilan-Horststandort im 1,5 km Radius zum Windpark liegt jedoch kein Einzelfall mehr vor, sondern ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko.

 

Wer glaubt, er könnte mit dem Windpark die leeren Kassen der Gemeinden Boxberg und Bongard füllen, der hat bei seiner Kalkulation die Immobilienwertverluste (im  50.000 Euro pro Haus), Verluste aus Jagdpachteinnahmen, Versicherungen, Pflege, Mulchen, Winterdienst, Rückbaukosten usw. vergessen. Bei diesem Windpark geht es um ca. 30 bis 50 Millionen Euro Investitionsvolumen. Den Kuchen teilen Banken, Anlagenhersteller, Baufirmen, Wartungsfirmen, Projektierer, Gutachter und Windparkbetreiber unter sich auf. Bezahlen dürfen dies alle Bürger über Ihre Steuern und Stromrechnungen und die Anwohner zusätzlich noch mit Enteignung, Ihrer Gesundheit und der Zerstörung Ihrer Heimat.

 

Sprechen Sie die Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder auf Ihre Sorgen und Befürchtungen an und zeigen Sie den gewählten Vertretern, dass die Mehrheit der Bevölkerung Windindustrieanlagen im Wald missbilligt. Fordern Sie, dass eine Befragung aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Boxberg und Bongard durchgeführt wird.

 

 

Wenn für diesen Windpark die Schutzzwecke des Landschaftsschutzgebiets Kelberg und des Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel ausgehebelt werden, gibt es für die Behörden keinen Grund mehr, die noch folgenden Anträge für Windenergieanlagen in der Vulkaneifel abzulehnen!

Nur gemeinsam können wir noch die Zerstörung unserer Heimat für einen fragwürdigen Ausbau der Windenergie in unseren Eifelwäldern verhindern! 


10 JAHRE AUS DEM LEBEN EINES SCHWARZSTORCHS IN DER EIFEL

Im Umkreis von 15 km um Kelberg sind uns 10 Schwarzstorch Brutpaare bekannt und wir gehen von bis zu 5 weiteren aus, deren Horste wir noch nicht entdeckt haben. Somit ist die Vulkaneifel das dicht besiedelteste Schwarzstorch Gebiet in Rheinland-Pfalz (Bestand > 45 Brutpaare). Anstatt das Vogelschutzgebiet Ahrgebirge auf die Vulkaneifel auszuweiten, laufen hier die Zulassungsverfahren für 58 bis zu 240 Meter hohe Windenergie-Giganten! Mit aller Gewalt soll hier anstelle von einem Vogelschutzgebiet ein Industriegebiet zur Energiegewinnung entstehen!

Aufgrund der besonderen Bedeutung des Schwarzstorchs ist der im sogenannten „Helgoländer Papier“ erwähnte Tabubereich von 3.000 m und ein Prüfbereich von 6.000 m um die Fortpflanzungsstätte bei der Windkraftplanung zu berücksichtigen. Nach Ausbleiben einer Nestnutzung gilt der Tabubereich von 3.000 m für eine Karenzzeit von 5 Jahren. Durch sogenannte Funktionsraumanalysen können die Gutachter der Windkraftfirmen diesen Tabubereich in begründeten Einzelfällen jedoch auf 1.000 m unterschreiten. Was bei allen 14 geplanten Windparks im Umkreis von 15 km um Kelberg so auch von den Projektierern praktiziert wird und man somit nicht mehr von Einzelfällen reden kann.

Nach der Handlungsempfehlungen der „Obere Naturschutzbehörde“ und „Obere Forstbehörde“ Rheinland-Pfalz für die im Bereich von Schwarzstorch-Brutvorkommen tätigen Forstleute, gilt eine ganzjährige Hiebsruhe im Radius von 50 m um den Horstbaum und aus artenschutzfachlichen Gründen sollte nach Ausbleiben einer Nestnutzung eine Karenzzeit von 5 Jahren eingehalten werden. Im 50 – 100 m-Radius um das Nest gilt ganzjährige weitgehende Hiebsruhe für die Dauer der Nestnutzung (einschl. Karenzzeit) zur Erhaltung des charakteristischen unmittelbaren Horstumfeldes. Im an das unmittelbare Horstumfeld anschließenden Bereich (100 m bis 300 m um das Nest) dürfen keine Holzernte- oder Rückearbeiten während der Anwesenheit der Störche (vom 1. März bis 15. September) durchgeführt werden.

Durch Maßnahmen dieser Art, sollte dem störungsbedingten Wechsel von Nistplätzen, dieser an sich standorttreuen Brutvogelart, eigentlich entgegengewirkt werden. Was aber leider bei dem folgenden Schwarzstorch Brutpaar in den Letzten 10 Jahren nicht funktioniert hat:

2009 – 2012: Schwarzstorch Horst mitten im geplanten Windpark von Mannebach (alle geplanten 6 WEA im 1.000 m Umfeld). Horst wurde durch Forstarbeiten freigestellt und seitdem nicht mehr benutzt. Nachdem der Horst mit einem Durchmesser von über einem Meter abgestürzt ist (auf dem Boden waren merkwürdigerweise keine Spuren dieses Horstes mehr zu finden) ist das Gebiet wieder für die Windkraft freigegeben und der Windpark befindet sich im Zulassungsverfahren.

2013 – 2015: Das Schwarzstorchpaar wechselt in das Elztal und mitten in den geplanten Windpark von Arbach/Oberelz (alle 4 geplanten WEA im 1.000 m Umfeld).

2016 – 2017: Vermutlich durch Störungen erneuter Wechsel nach Boos und wieder in den 3.000 m Tabubereich zum Windpark Arbach/Boos/Münk mit 8 geplanten WEA. In 2016 stürzt ein Teil des Horstes ab, ob dabei einer nachgeholfen hat ist nicht bewiesen. Zum Glück haben die drei Jungstörche den Absturz überlebt. Die daraufhin angelegte künstliche Nistplattform wurde auch im Jahr 2017 vom Brutpaar angenommen. Die Windkraftplanungen laufen trotzdem weiter. Die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung für den Tabubereich von 3.000 m scheint keinen zu interessieren.

2018: Vermutlich durch Störungen ein Wechsel nach Nachtsheim. Leider wieder in den 3.000 m Tabubereich zu den 8 WEA des geplanten Windparks Nachtsheim/Luxem. Im Jahr 2019 wurde noch ein Nistversuch beobachtet, der für die Verschiebung der Fahrbahnsanierung der B 410 verantwortlich war. Leider wurde auch hier vermutlich das Brutpaar wieder gestört und musste den Horst aufgeben. Der Antrag auf Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde im Mai 2019 gestellt. Auch hier findet die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung anscheinend keine Berücksichtigung.

2019: Das Schwarzstorchpaar wechselt wieder mitten in den geplanten Windpark von Arbach/Oberelz. Hier wurden bereits in den Jahren 2017 und 2018 Nistversuche beobachtet und von uns an die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Vulkaneifel gemeldet und von der Behörde ignoriert. Im Jahr 2018 wurde durch Forstarbeiten die Charakteristik des unmittelbaren Horstumfeldes stark verändert, obwohl im 50 – 100 m-Radius um das Nest eine ganzjährige weitgehende Hiebsruhe für die Dauer der Nestnutzung (einschl. Karenzzeit) gilt. Nach unserer erneuten Meldung an die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist diese endlich aktiv geworden und hat die Forst- und Brennholzarbeiten in letzter Sekunde gestoppt. Obwohl alle 4 WEA in 1.000 m Umfeld des Horstes liegen, hat der Projektierer den Antrag nicht zurückgezogen und das Zulassungsverfahren läuft weiter.

Was muss hier noch passieren bevor unsere Naturschutzbehörden bei den Kreisen und der SGD-Nord endlich diesen Störungstatbestand (§ 44 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG) strafrechtlich verfolgen lassen und auf die Einhaltung des im „Helgoländer Papier“ aufgeführten Tabubereich von 3.000 m für besetzte Schwarzstorch Horste und die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung von den Projektierern fordern?

Nur eine Erweiterung des Vogelschutzgebiets Ahrgebirge oder ein neues Vogelschutzgebiet Vulkaneifel kann den Schwarzstorch in unserer Region vor dem Aussterben durch die Windkraft dauerhaft bewahren!


Wir sagen Danke!

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen in unsere Arbeit und freuen uns besonders über das Wahlergebnis, weil es zeigt, wie viele Menschen in Kelberg und um Kelberg herum gemeinsam mit uns unsere Zukunft bewahren wollen!In diesem Sinn hoffen wir auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den Räten.


Unsere 6 Forderungen für die Errichtung von Windenergieanlagen:

Menschenschutz

  • Die Auswirkungen der Windkraftindustrie auf den Menschen sind bislang unzureichend medizinisch erforscht. Die einzige echte Risikovorsorge beim Infraschall besteht deshalb in einem Sicherheitsabstand zur Wohnbebauung von min. 1.500 Meter und mindestens 10-fache Nabenhöhe bei Windkraftanlagen, deren Nabenhöhe mehr als 150 Meter beträgt.
  • Aktueller Mindestabstand von Windenergieanlagen von 1.000 Meter zu Wohngebieten, bei Anlagen mit mehr als 200 Meter Gesamthöhe mindestens 1.100 Meter.

Landschaftsschutz

  • Von hoher bis sehr hoher kulturhistorischer Bedeutung sind das "Wilde Gebirge“ westlich von Kelberg, das Kläppchen und der Holzberg mit dem Hurenbüsch bei Sassen und der Höhenzug Gewaderköpfchen-Rote Heck in Verbindung mit dem Kamm nördlich von Kelberg als große geschlossene Waldgebiete die von Windenergieanlagen freizuhalten sind! Keine Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet Kelberg!
  • Bis auf die Gemeindeflächen der Ortsgemeinde Kelberg sind alle anderen Flächen mit hoher bis sehr hoher kulturhistorischer Bedeutung für die Windkraft freigegeben. Bei den ersten drei Zielabweichungsbescheiden hatten die Behörden keine Bedenken gegen Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet Kelberg geäußert.

Naturschutz

  • 3,18 Millionen Hektar Wald könnten und sollten wir in Deutschland zusätzlich pflanzen, um unseren Anteil daran zu leisten, den Klimawandel aufzuhalten. Pro Windenergieanlage wird ein Hektar Wald gerodet. Die Wälder in Rheinland-Pfalz speichern pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Deshalb keine Windenergieanlagen im Wald und im UNESCO Global Natur- und Geopark Vulkaneifel!
  • 49 der 58 Windenergieanlagen sind auf bewaldeten Höhenlagen der Eifel geplant. Somit müssen dafür ca. 49 Hektar bzw. 490.000 m² Wald gerodet werden, die 16.562 t CO2 pro Jahr speichern. Bei den ersten drei Zielabweichungsbescheiden hatten die Behörden keine Bedenken gegen Windkraftanlagen im UNESCO Global Natur- und Geopark Vulkaneifel geäußert!

Artenschutz

  • Für die windkraftsensiblen Vogelarten wie z.B. Schwarzstorch, Rotmilan, Wespenbussard und Waldschnepfe müssen die tierökologischen Abstandsvorgaben gem. dem verbindlichen naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung und den Artenschutzbestimmungen des Landes Rheinland-Pfalz dringend beachtet werden!
  • Derzeit werden die tierökologischen Abstandsvorgaben durch zum Teil veraltete und unzureichende Gutachten der Projektierer stark beschnitten und gemeldete Horststandorte und Sichtungen ignoriert.

Wirtschaftlichkeit

  • Nach dem Landes-Entwicklungs-Programm (LEP IV) sind nur Standorte mit einer erforderlichen Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ geeignet!
  • In den Antragsunterlagen findet man keine Aussagen zur Windhöffigkeit und somit zur Wirtschaftlichkeit der Vorhaben. Bei 57 der 58 Anlagen Standorte wird die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen nicht erreicht!

Bürgerbeteiligung

  • Kein Bau von Windkraftanlagen, ohne die Bürgerinnen und Bürger vorher umfassend zu informieren und zu befragen!
  • Aktuell finden Informationen zu Windkraftprojekten, wenn überhaupt, nur im Rahmen von turnusmäßigen Gemeinderatssitzungen statt. Detaillierte Informationsveranstaltungen und Befragungen der Bürger werden in der Regel nicht durchgeführt.

 

Das Bundesamt für Naturschutz hat unsere Region einen Hotspot der Artenvielfalt genannt.

Zu allen 6 Punkten hat die Wählergruppe Sturm im Wald mehr als 100 Anträge im Verbandsgemeinde-Rat gestellt. Diese wurden von allen Ratsmitgliedern der CDU, FDP, FWG, SPD und UNABHÄNGIGE abgelehnt, obwohl viele dieser Parteien und Wählergruppen im Wahlprogramm den Schutz von Mensch, Natur, Umwelt und Kulturlandschaften, sowie die Mehrheitsmeinung aller Bürgerinnen und Bürger beim Bau von Windkraftanlagen aufgeführt hatten. 

 

 Sturm im Wald wird weiter für diese wichtigen Themen kämpfen!

Ohne unseren engagierten Einsatz in der letzten Wahlperiode wäre ein Großteil der Anlagen schon gebaut!

 

Da liest man zum Beispiel im aktuellen Wahlprogramm der Wählergruppe „DIE UNABHÄNGIGE“, dass "alternative Energiegewinnung unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben für die Menschen, die Natur und die Umwelt verträglich gestaltet werden muss und dass sie Maßnahmen zum Artenschutz und zur Umweltbildung unterstützen". Die SPD möchte einen "Verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Natur" durch "Unterstützung erneuerbarer Energiekonzepte". Die CDU steht für "Gestaltung einer klimafreundlichen Kommunalpolitik mit erneuerbaren Energien". Bei der FWG ist "Ausbau der erneuerbaren Energien" auf dem Flyer abgedruckt. Die FDP möchte die "Herausforderungen wie Energiewende bewältigen". Alle hier aufgeführten Parteien und Wählergruppen sind gegen eine Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zur Steuerung der Windkraft in der VG Kelberg und stehen weiterhin für den unkontrollierten Wildwuchs und somit die Verspargelung der Vulkaneifel!

 

Vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand und lassen Sie sich nicht blenden!

  

Windenergieanlagen im Wald sind nicht verträglich mit Mensch, Natur und Umwelt und haben bei der geplanten Anzahl auch nichts mehr mit Maß und Verstand gemeinsam. Natur wird zerstört und bisher gerne genutzte Wanderwege im Wald werden zu Rollbahnen für gigantische technische Anlagen und die Schwertransporte dafür. Familien und Kinder, auch Besucher, können hier keine Eifler Idylle, keine Erholung erleben. 

 

Für die Ortsgemeinde Kelberg mit Ortsteilen hat der Rat entschieden, keine Windkraftgiganten zu planen. Mannebacher Wind-Türme mit einer Höhe von 200 Metern haben zu Kelberg-Hünerbach nur einen Abstand von 1.100 Metern. Die Wählergruppe Sturm im Wald hat für die Ortsgemeinde Kelberg in diesem Zusammenhang eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet, deren Einreichung aber vom Ortsgemeinderat Kelberg abgelehnt worden ist.

 

Die Zerstörung des Waldes, der Natur rückt immer näher an uns heran!

 

Wir kämpfen für die Bürgerinnen und Bürger: Für den Erhalt unserer einmaligen Eifellandschaft!

Und: Unsere breit aufgestellten Ratsmitglieder widmen sich mit großem Engagement allen im Rat zu behandelnden Anliegen und Themen! Bei der Aufstellung der Wahlvorschläge sind die Parteien und Wählergruppen aufgefordert, Geschlechterparität anzustreben. Wir sind stolz, dass sich bei uns die meisten Frauen politisch engagieren und stark machen. 

 

Engagierte Menschen mit Idealen setzen sich ein: Sturm im Wald 

Spenden / Bankverbindung

Naturschutzinitiative e.V.

Westerwald Bank Hachenburg

IBAN: DE60 5739 1800 0011 5018 26

BIC: GENODE51WW1

Verwendungszweck: Natur- und Landschaftsschutz

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Bürgerinitiative Sturm im Wald e.V.

Volksbank Eifel E.g.

IBAN: DE 68 5866 0101 0001 1077 31

BIC: GENODED1BIT

Verwendungszweck: Kelberg

Kontakt

Wählergruppe Sturm im Wald e.V.

Reinhold Jansen

Brunnenstraße 2

56767 Sassen

E-Mail: kelberg@sturmimwald.de