RAUMORDNUNGSVERFAHREN FÜR DIE ERRICHTUNG VON 8 BIS ZU 241 METER HOHEN WINDINDUSTRIEANLAGEN IN DER VG ADENAU ABGESCHLOSSEN!

Diese Woche wurde in den Mitteilungsblättern der VG Adenau und VG Kelberg veröffentlicht, dass die SGD Nord die Raumordnungsverfahren (ROV) für 4 Windenergieanlagen (WEA) im Windpark Reifferscheid und 4 WEA im Windpark Struth (Bauler, Pomster) abgeschlossen hat. Laut dem raumordnerischen Entscheid stehen der Errichtung von 8 bis zu 241 Meter hohen WEA raumordnerische Ziele und andere raumbedeutsame Maßnahmen nicht entgegen. Als nächstes kann jetzt die Stromflut Hocheifel GmbH aus Leimbach das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren (BImSchV) bei der Kreisverwaltung Ahrweiler beantragen.

Alle 8 WEA sind auf bewaldeten Eifelhöhen im Landschaftsschutzgebiet Rhein-Ahr-Eifel, im 10 km Umkreis zum Kulturdenkmal Nürburg und im Vogelschutzgebiet Ahrgebirge geplant, das mit einer Ausdehnung von 33.000 Hektar das größte Vogelschutzgebiet in Rheinland-Pfalz ist. Pro WEA wird mindestens ein Hektar Wald gerodet und dauerhaft ökologisch entwertet. Nach den Angaben von Landesforsten speichern die Wälder in Rheinland-Pfalz pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Für die beiden Windparks müssen somit ca. 80.000 m² bzw. 8 Hektar Wald gerodet werden, der 2.704 t CO2 pro Jahr speichert.

Zudem wird laut Windatlas RLP die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen an diesen beiden Standorten nicht erreicht! Wie im Windpark Kürrenberg bei Mayen werden die WEA an 60 bis 70 Tagen im Jahr stillstehen und keinen Strom erzeugen. Die Auswertung der Daten der Bundesnetzagentur zeigt, dass an diesen Tagen nicht nur in der Eifel kein Wind weht, sondern Windflauten aufgrund von Großwetterlagen deutschlandweit auftreten.

Mit dem Ausbau von WEA wird in der Öffentlichkeit oft der Eindruck erweckt, wir kämen dem Atom- und Kohleausstieg und damit den Energiewende-Zielen näher. Tatsächlich ist der hiesige Ausstieg nur möglich, weil unsere Nachbarländer uns mit Lieferungen aus Kernenergie von maroden belgischen und französischen Pannenreaktoren (Tihange, Doel, Cattenom und Fessenheim) vor dem Blackout bewahren. Faktisch bringen die hiesigen Anlagen bei systemischer Betrachtung überhaupt keine CO2-Einsparung, tragen also nicht einmal symbolisch zum Klimaschutz bei.

FAKT IST: DIESE BEIDEN WINDPARKS LEISTEN KEINEN POSITIVEN BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE UND DER ERZEUGTE STROM IST ALLES ANDERE ALS GRÜN. IM GEGENTEIL, WERTVOLLER EIFELWALD WIRD ZERSTÖRT UND SOMIT DER NATUR UND DER UMWELT UNWIEDERBRINGLICHER SCHADEN ZUGEFÜGT.

Wer glaubt, er könnte mit den beiden Windparks die leeren Kassen der Gemeinden füllen, der hat bei seiner Kalkulation die Immobilienwertverluste (Laut Zeitschrift Haus & Grund bis zu 23%), Verluste aus Jagdpachteinnahmen, Versicherungen, Pflege, Mulchen, Winterdienst, Rückbaukosten usw. nicht eingeplant. Bei den beiden Windparks geht es um ca. 40 bis 60 Millionen Euro Investitionsvolumen. Den Kuchen teilen Banken, Anlagenhersteller, Baufirmen, Wartungsfirmen, Projektierer, Gutachter und Windparkbetreiber unter sich auf. Bezahlen dürfen dies alle Stromverbraucher über die EEG-Umlage und die Anwohner zusätzlich noch mit Enteignung, Ihrer Gesundheit und der Zerstörung Ihrer Heimat.

Die bis zu 241 Meter hohen WEA haben die folgenden Abstände zu den umliegenden Gemeinden:

  • 1.055 m Reifferscheid
  • 1.228 m Rodder
  • 1.347 m Fuchshofen
  • 1.212 m Bauler
  • 1.338 m Wiesemscheid
  • 1.442 m Pomster

Jetzt werden wieder einige sagen, die beiden Windparks geht nur die demokratisch gewählten Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder aus Bauler, Pomster und Reifferscheid was an. NEIN, die Zerstörung der Natur und unserer einzigartigen Eifellandschaft unter dem Deckmantel Klimaschutz und Energiewende geht uns ALLE was an.

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was sie eigentlich bewahren will: Die Natur“ Reinhold Messner

Sprechen Sie die Bürgermeister und Gemeinderatsmitglieder auf Ihre Sorgen und Befürchtungen an und zeigen Sie den gewählten Vertretern, dass die Mehrheit der Bevölkerung dies kritisch sieht und Windindustrieanlagen auf bewaldeten Eifelhöhen missbilligt.


Wie viele Haushalte kann ein Windpark neuester Generation in der Eifel tatsächlich mit Strom versorgen?

Am Beispiel vom Windpark Kürrenberg wollen wir dieser Frage auf den Grund gehen. Laut der Internetseite von DunoAir haben seit Mitte 2015 fünf 200 Meter hohe Windenergieanlagen (WEA) der 3 MW-Klasse den Betrieb aufgenommen. Nach der dort aufgestellten Prognose sollen jährlich 37,84 Mio. Kilowattstunden (KWh) produziert und damit 9.700 3 Personen Haushalte mit Strom versorgt werden (Orange Linie in der Grafik). Hier kann man auch die Leistung und die Verfügbarkeit des Windparks Kürrenberg jederzeit online abrufen.

 

Wir haben das Jahr 2018 ausgewertet und festgestellt, dass tatsächlich nur 27,25 Mio. KWh Strom produziert wurden, also 28 % weniger als von DunoAir prognostiziert. In Summe standen die WEA in Kürrenberg während 1.643 Stunden und somit an 68 Tagen und 11 Stunden still und produzierten keinen Strom. Bei der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit kommt man nur auf einen Wert von 5,8 m/s. Nach dem Landes-Entwicklungs-Programm (LEP IV) sind nur Standorte mit einer erforderlichen Windgeschwindigkeit von 6,2 - 6,4 m/s für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ geeignet! Schon aufgrund der zu geringen Windgeschwindigkeit hätte der Landkreis Mayen-Koblenz den Windpark Kürrenberg nie genehmigen dürfen.

 

Nur an 92 Tagen wird tatsächlich Strom für 9.700 3-Personen Haushalte erzeugt. An 195 Tagen können noch nicht einmal 5.000 Haushalte und an 60 Tagen keine 1.000 Haushalte mit Strom versorgt werden (Blaue Linie in der Grafik). Wir von der Wählergruppe Sturm im Wald e.V. werden immer wieder gefragt, wo denn der Strom herkommen soll. Jetzt stellen wir mal die Frage: Wo kommt der Strom an 195 Tagen für über 5.000 Haushalte und an 60 Tagen für mehr als 8.700 Haushalte her, wenn der Windpark Kürrenberg nicht den vom Betreiber DunoAir prognostizierten Strom liefert?

  • Strom aus Windkraft On-/Offshore durch Netzausbau? Die Auswertung der Daten der Bundesnetzagentur auf smard.de zeigt, dass nicht nur in der Eifel kein Wind weht, sondern Windflauten in der Regel deutschlandweit auftreten (Graue Linie in der Grafik). Ein Netzausbau kann somit die wetterbedingten Schwankungen nicht heilen.
  • Photovoltaik-Anlagen? Die erzeugen bei Dunkelheit keinen Strom.
  • Stromspeicher? Speichertechnologien sind im benötigten Umfang nicht einmal theoretisch in Sicht.

WEA werden zur Säule der Energiewende erklärt, obwohl die Produktion aus Windstrom regelmäßig zusammenbricht und WEA daher zwingend auf die Vorhaltung von praktisch 100 % regelbarer Ersatzkapazität angewiesen sind. Durch den Zubau von Windkraft-Kapazitäten werden konventionelle Kraftwerke also keineswegs entbehrlich. Im Gegenteil, in dem Maße wie der Ausbau der unbeständigen erneuerbaren Energie zusätzliche Regelenergie erforderlich macht, müssen nun sogar neue Kraftwerke gebaut werden. Windkraft ist nicht grundlastfähig und bietet keinerlei Gewähr für die notwendige Versorgungssicherheit!

 

Es wird technisch immer schwieriger, diese Schwankungen zu beherrschen. Die Kosten ihres Ausgleichs lagen 2017 und 2018 zwischen 1,1 und 1,3 Mrd. € („Redispatching-Kosten“). Bei Starkwind kann der Strom nicht im Land genutzt werden, er wird gegen „Negativpreis“ im Ausland entsorgt. Allein für diese Position beliefen sich die Ausgaben in 2018 auf 460 Mio. €. Per EEG wurde dieser Strom in 2018 zusätzlich mit 410 Mio. € vergütet. Diese Kosten und die an die Windkraftbetreiber zusätzlich zu zahlenden Vergütungen, müssen im Rahmen der EEG Umlage in voller Höhe von den Verbrauchern über die Stromrechnung gezahlt werden. 

 

Rolf Schuster analysiert fortlaufend die Entwicklungen an der Strombörse, bei den Netzbetreibern, der Bundesnetzagentur und bei DENA. Hier die Analyse zu den Auswirkungen diverser Sturmtiefs im Monat Februar 2020, die im Spiegel am 24.02.2020 veröffentlicht worden ist: 

"Sturm „Yulia“ bläst Windstrom zu neuem Rekord. Nach Sturmtief „Sabine“ bricht nun „Yulia“ den Rekord: Am Wochenende war so viel Windstrom im Netz wie nie zuvor."

Die Kehrseite des „Rekords“: Der volkswirtschaftliche Verlust betrug von Januar 2020 – 17. Mai 2020 insgesamt 1.153.713.386 € (eine Milliarde, 153 Millionen, 713 Tausenddreihundertsechsundachtzig Euro!)

Datenquelle: Entso-e Actual generation per production type Darstellung: Rolf Schuster
Datenquelle: Entso-e Actual generation per production type Darstellung: Rolf Schuster

Eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung zeigt auf, wie unerwartet dicht der Gebäudebestand in Deutschland ist. Die Herausforderung besteht nun darin, den Flächenverbrauch, u.a. durch den Ausbau von WEA und Freiflächen-Photovoltaikanlagen, massiv einzudämmen.

„Unsere Ergebnisse machen deutlich, wie dringlich es ist, in Deutschland mehr für den Flächenschutz und auch für die Entsiegelung von Böden zu unternehmen“ Studienleiter Martin Böhnisch

 Hieraus erwächst gleichsam die Chance, neuen Entwicklungen im Bereich der Solartechnik auf ökologisch wenig bedenkliche Weise „substantiell Raum“ zu geben. Grundsätzlich unterliegt die Photovoltaik zwar den gleichen Restriktionen wie die Windkraft. Soweit der Fokus auf bestehende Gebäude gelegt wird, sind die Akzeptanzprobleme jedoch ungleich geringer. Zudem ist das Potential der Solarenergie bei weitem höher, wie aktuelle Forschungen zu Anordnung von C-Nanoröhrchen zeigen. Außerdem ist die solarthermische Nutzung von Dächern ausbaufähig. Wir regen daher an, parallel zur baurechtlichen Entprivilegierung der Windkraft, die Solarenergie gebäuderechtlich bzw. städtebaulich zu privilegieren und die jährlich zweistelligen Milliardenbeträge (!) für die Subventionierung der Windkraftindustrie technologieoffen in die Energieforschung zu investieren!

 

Weitere Informationen zu DunoAir:

 

DunoAir ist ein Unternehmen mit Sitz in Oosterbeek (NL) sowie Zweigstellen in Trier und Rees.

 

Weitere Windparks in deren Planung sind in der Eifel der Windpark Wiesemscheid mit 3 bis zu 240 Meter hohen WEA und der Windpark Nachtsheim-Luxem mit 8 bis zu 229 Meter hohen WEA. Auch hier wird laut Windatlas RLP die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2 - 6,4 m/s in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen für beide Windparks nicht erreicht! Da die Standorte der WEA zudem im Wald geplant sind, kann für ein Waldgebiet mit einer Baumhöhe von 30 m davon ausgegangen werden, dass die tatsächliche Windgeschwindigkeit noch um ca. 0,2 - 0,3 m/s niedriger ausfällt. Damit nicht wieder wie in Kürrenberg ein unwirtschaftlicher Windpark genehmigt wird, ist die Genehmigungserteilung zum Bau von Windkraftanlagen an eine gesetzlich vorgeschriebene, standardisierte Windmessung in Nabenhöhe über 1 Jahr zu knüpfen!

 

Ein weiteres Projekt von DunoAir in der Eifel ist der inzwischen aus der Presse bekannte Windpark Dahlem IV. Ende Dezember 2016 wurde von der Kreisverwaltung Euskirchen die Genehmigung zum Bau des Windparks erteilt. Alle fünf Fundamente wurden erstellt und für drei Anlagen die Türme errichtet. Jedoch kassierte 2017 das Verwaltungsgericht die Baugenehmigung des Kreises Euskirchen wegen mangelhafter, naturfachlicher Gutachten in den Genehmigungsunterlagen ein. Das daraufhin von DunoAir angerufene Oberverwaltungsgericht bestätigte die Entscheidung. DunoAir hat nach dem gerichtlich verfügten Baustopp Ende Dezember 2018 einen neuen Bauantrag für fünf WEA an gleicher Stelle gestellt. Die Naturschutzinitiative (NI) und der Naturschutzbund Euskirchen (NABU) halten den Windpark Dahlem IV auch unter den Aspekten des erneuten Genehmigungsantrages für nicht genehmigungsfähig. Die Naturschutzverbände kritisieren fehlerhafte Artenschutzprüfungen zu den gefährdeten Arten Rotmilan, Schwarzstorch, der Wildkatze und den Fledermäusen und würden eine erneute Genehmigung durch den Kreis Euskirchen auch nicht klaglos hinnehmen. Link zum Artikel auf eifelon.de.

 „Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was sie eigentlich bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner


Das Biotütenmodell - Missbrauch der Gemeinden oder Verstoß gegen Grundsätze der Gemeindehaushaltsfinanzierung

Die Wählergruppe Sturm im Wald e.V. setzt sich für den Klima-, Natur- und Umweltschutz in der Vulkaneifel ein und unsere 4 Ratsmitglieder hatten deshalb vorab zur Sitzung des Ortsgemeinderates von Kelberg am 28.01.2020 zum TOP 8 Biomüllentsorgung die folgenden Vorschläge als Diskussionsgrundlage zur Beratung und ggf. Abstimmung eingereicht:

 

Der Gemeinderat

·         empfiehlt dem Landkreis und der ART eine schnellstmögliche (Wieder-)einführung der flächendeckenden Biotonne mit Freistellungsmöglichkeiten für Eigenkompostierer im Landkreis Vulkaneifel

·         befristet die Aufstellgenehmigung der Sammelcontainer vorbehaltlich der nachfolgenden Punkte zunächst bis zum 31.12.2020

·         koppelt die erteilte Aufstellgenehmigung an eine angemessene Aufwandsentschädigung für die Bereitstellung und Unterhaltung der Sammelcontainerstandplätze

·         forderte die Abstimmung einer eindeutigen Rechtsgrundlage hinsichtlich Haftung, Vandalismus, Winterdienst, Gefäßreinigung und illegaler Ablagerungen

 

Sollten die entsprechenden Forderungen seitens der ART umgesetzt werden, stimmt der Gemeinderat der weiteren Aufstellung der 8 Container an den 4 festgelegten Standorten, übergangsweise bis zur genannten Befristung zu. Zusätzlich wird ein 5. Standort mit 2 Containern an der Regina-Protmann-Straße/Fronfeld festgelegt.

 

Zu den in den öffentlichen Bekanntmachungen unter TOP 8 aufgeführten Fakten / Zuständigkeiten möchten wir uns noch wie folgt äußern:

 

Ein Gemeinderat hat die Interessen der Gemeinden zu vertreten. Diese wurde ohne unmittelbare Beteiligung und ungefragt in das System der Biotüte eingebunden und muss nun als Erfüllungsgehilfe dem Zweckverband A.R.T. dienen. Ohne die Unterstützung der Gemeinden funktioniert das System nicht.

 

Dazu wendet der Ortsbürgermeister im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagement Arbeitszeit auf, die an anderer Stelle fehlt, die Gemeinde unterstützt mit Arbeitszeit der Gemeindearbeiter, stellt Flächen zur Verfügung und unterhält diese, der Individualverkehr und damit die Belastung für die Bewohner und Straßen bzw. der Infrastruktur sind angestiegen. Das Standorte nur auf dem Weg zur Arbeit, Einkaufen o.ä. genutzt werden, ist in diesem Zusammenhang hier reine Spekulation. Dies ist ein Wunschdenken des Zweckverbandes.

 

Der Aufwand der Abfallwirtschaft soll vollständig über Gebühren gedeckt werden (Kostendeckungsgebot). Nach Einschätzung der BI "JA zur Biotonne für die Region ART Trier!" erbringen die Ortsgemeinden und Städte "freiwillige Leistungen" mit einem geldwerten Vorteil für den ZV A.R.T. in einer Größenordnung von über 1 Mio. € bezogen auf den Gesamtzweckverband bzw. auf über 100.000 € bezogen auf den Vulkaneifelkreis. Eine Tatsache mit maßgeblicher Kostenrelevanz im Rahmen der Gesamtwirtschaftlichkeitsbetrachtung der Systemwahl.

 

Werden die Kosten für diese "freiwillige Leistungen" durch die Gemeinde erbracht, dann ist die Gemeinde angehalten, Einnahmequellen, wie z.B. die Erhöhung von Steuersätzen, und Ausgaben, wie z.B. freiwillige Leistungen zur Vereinsförderung, auszuschöpfen bzw. zu streichen.

 

Dies sind alles Gründe, warum eine Gemeinde ein unmittelbares Interesse, eine direkte Betroffenheit und damit auch Zuständigkeit obliegt. Somit ist es durchaus legitim und auch angebracht, dass ein Gemeinderat im Interesse der Bürger und der eigenen Gemeinde entsprechende Empfehlungen aussprechen kann. 


Klimaschutzkonzept für die VERBANDSGEMEINDE KELBERG

In der Verbandsgemeinderatssitzung der VG Kelberg wurden uns am 26.09.2019 drei Anträge zur Ausweisung von Sondergebieten für Freiflächen-Photovoltaikanlagen in der VG Kelberg vorgelegt. Derzeit gibt es im Flächennutzungsplan der VG Kelberg keine ausgewiesenen Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen. Für die folgenden drei Flächen wurden Anträge eingereicht:

  1. Antrag Ortsgemeinde Retterath, 1 Hektar Fläche auf dem ehemaligen Sportplatz und zugehörigem Parkplatz in Salcherath.
  2. Antrag Ortsgemeinde Höchstberg, ca. 1,5 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche neben dem Gewerbegebiet und in der Nähe der A48.
  3. Antrag Ortsgemeinde Bereborn, 12 Hektar (bzw. 120.000 m² oder 120 Baugrundstücke a 1.000 m²!!!) landwirtschaftlich genutzte Fläche am Fuß des Hochkelberg und im Quellgebiet des Elzbachs.

Wir, die Wählergruppe Sturm im Wald e.V., hatten bereits am 10.09.2019 im Ausschuss "Bauen, Planen, Umwelt" ein schlüssiges Gesamtkonzept beantragt. Diesem Antrag wurde bis auf eine Enthaltung mehrheitlich zugestimmt. Martin Krämer von der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH hatte daraufhin am 26.09.2019 den Verbandsgemeinderat über die Möglichkeiten der konzeptionellen Befassung mit der Thematik Klimaschutzkonzept informiert. Über das EU LIFE-IP Projekt Zenapa® besteht die Möglichkeit eine regionale Klimaschutzstrategie mit Maßnahmen zu erstellen, in der die konkurrierenden Interessen zwischen Klimaschutzmaßnahmen sowie Natur- und Umweltverträglichkeit berücksichtigt werden.

 

78 Prozent des Strombedarfs im Landkreis Vulkaneifel wird mittlerweile von erneuerbaren Energien abgedeckt. Laut dem Klimaprojekt Zenapa® haben wir z.B. auf den Dächern im Landkreis Vulkaneifel noch genügend Potential, um die fehlenden 22 Prozent über Photovoltaik zu decken. Auf den verbandsgemeindeeigenen Gebäuden in der VG Kelberg gibt es bis jetzt nur PV-Anlagen auf dem Feuerwehrhaus und der Grundschule in Uersfeld. 

 

Im Anschluss wurde sachlich über die drei Anträge zur Ausweisung von Sondergebieten für Freiflächen-Photovoltaikanlagen in der VG Kelberg beraten. Weil auf den Dächern in der VG Kelberg noch genügend Potential für Photovoltaikanlagen ist und auf Verbandsgemeindeebene kein schlüssiges Gesamtkonzept vorliegt, hat die Wählergruppe Sturm im Wald e.V. vorerst als einzige Fraktion gegen die Umwidmung der 145.000 m², überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen, in drei Sondergebiete für Freiflächen-Photovoltaikanlagen gestimmt.

 

Am 24.10.2019 hat der Ausschuss "Bauen, Planen, Umwelt" beschlossen, dem Verbandsgemeinderat Kelberg die Durchführung einer sogenannten "Fokusberatung Klimaschutz" zu empfehlen. Darüber wurde in der Verbandsgemeinderat Sitzung am 19.12.2019 beraten und die Durchführung der "Fokusberatung Klimaschutz" einstimmig beschlossen.

 

Auch im Gemeinderat Kelberg wurde sich am 24.09.2019 auf Wunsch der Wählergruppe Sturm im Wald e.V. ausgiebig mit den Themen Zenapa® und intigrierte Quartierskonzepte in der Vulkaneifel befasst. Hier zeigten alle Ratsmitglieder großes Interesse daran, dass Thema weiter zu verfolgen. In der Sitzung des Ortsgemeinderates von Kelberg am 29.10.2019 wurde von Martin Krämer von der Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH Integrierte Quartierkonzepte für die OG-Kelberg und die Teilnahme an Zenapa® vorgestellt. Bei diesem Konzept geht es um geförderte Klimaschutzprojekte des EU Förderprogramms für Umwelt, Naturschutz und Klimapolitik. Herr Krämer informiert umfassend über verschiedene Förderprogramme z.B. zur Errichtung von Photovoltaik- und Speicheranlagen, Nahwärmeanlagen, Nahwärmenetze, Dämmmaßnahmen, LED-Leuchtmittel, E-Fahrzeugen und Ladestationen und nachhaltiger Landnutzung in Ortsgemeinden.


ERGEBT EUCH, IHR SEID UMZINGELT!!!

Heute berichten wir über die vier geplanten Windparks der Gemeinden Arbach, Boos, Kolverath, Mannebach, Münk, Oberelz und Retterath. Im Umkreis von nur 3 km sollen hier um den Eifelort Mannebach 22 Windindustrieanlagen im Wald entstehen.

 

Die mindestens 200 Meter hohen Anlagen haben die folgenden Abstände zu den umliegenden Orten: 

  • 900 m Kirche St. Remigius Retterath
  • 1.000 m Arbach, Boos, Kolverath, Oberelz, Reimerath und Salcherath
  • 1.100 m Hünerbach, Lirstal, Mannebach, Retterath und Uersfeld
  • 1.400 m Center Parcs Park Eifel und Münk
  • 1.500 m Bereborn und Sassen 

19 der 22 Anlagen sind im Wald geplant. Pro Windenergieanlage wird mindestens ein Hektar Wald gerodet und dauerhaft ökologisch entwertet. Nach den Angaben von Landesforsten speichern die Wälder in Rheinland-Pfalz pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Für die 4 Windparks müssen somit ca. 190.000 m² bzw. 19 Hektar Wald gerodet werden, der 6.422 t CO2 pro Jahr speichert. Dabei könnten und sollten wir in Deutschland zusätzlich 3,18 Millionen Hektar Wald pflanzen, um unseren Anteil daran zu leisten, den Klimawandel aufzuhalten.

 

In diesem Gebiet lebt ein Schwarzstorch Brutpaar. Diese an sich standorttreue Brutvogelart hat in den letzten Jahren mehrmals störungsbedingt den Nistplatz gewechselt (bis 2012 Mannebach, 2013 – 2015 Oberelz, 2016 – 2017 Boos, 2018 Nachtsheim und 2019 wieder in Oberelz). Was muss hier noch passieren bevor unsere Naturschutzbehörden bei den Kreisen und der SGD-Nord endlich diesen Störungstatbestand (§ 44 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG) strafrechtlich verfolgen lassen und auf die Einhaltung des im „Helgoländer Papier“ aufgeführten Tabubereich von 3.000 m für besetzte Schwarzstorch Horste und die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung von den Projektierern fordern? 

 

Zudem wird laut Windatlas RLP die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen an diesen 4 Standorten nicht erreicht!

 

 

Hatte die VG Kelberg die Fläche Kolverath/Retterath noch in der Flächennutzungsplanung aus Rücksicht zum Center Parcs Park Eifel rausgenommen, so interessiert es heute keinen mehr, dass einer der größten Arbeitgeber und Steuerzahler der Region schließen wird, wenn diese Pläne umgesetzt werden. 

 


Windpark Barweiler/Bauler/Pomster (4 WEA), Windparkanlage Wiesemscheid (3 WEA) und Windpark Nürburgring (Nürburg 2 WEA)

Mitten in der schönen Hocheifel sind auf einer Länge von nur 6 km 3 Windparks mit insgesamt 9 bis zu 240 Meter hohen Windindustrieanlagen geplant. Die Anlagen haben den folgenden Abstand zu den umliegenden Gemeinden: Wiesemscheid 1,1 km, Bauler 1,2 km, Müllenbach 1,2 km, Nürburg 1,2 km, Quiddelbach 1,3 km, Kottenborn 1,3 km, Pomster 1,4 km und Barweiler 1,9 km.

 

Alle 9 Anlagen liegen im Vogelschutzgebiet Ahrgebirge, im Landschaftsschutzgebiet Rhein-Ahr-Eifel und im 10 km Umkreis zum Kulturdenkmal Nürburg.

 

Zudem sind alle 9 Anlagen im Wald geplant. Pro Windenergieanlage wird mindestens ein Hektar Wald gerodet und dauerhaft ökologisch entwertet. Nach den Angaben von Landesforsten speichern die Wälder in Rheinland-Pfalz pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Für die 3 Windparks müssen somit ca. 90.000 m² bzw. 9 Hektar Wald gerodet werden, der 3.042 t CO2 pro Jahr speichert. Dabei könnten und sollten wir in Deutschland zusätzlich 3,18 Millionen Hektar Wald pflanzen, um unseren Anteil daran zu leisten, den Klimawandel aufzuhalten.

 

Laut Windatlas RLP wird die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen an diesen 3 Standorten nicht erreicht! 

 


OFFENLAGE WINDPARK BONGARD / BOXBERG beendet!

Die Firma Grünwerke GmbH aus Düsseldorf hat die Errichtung und den Betrieb von 6 Windenergieanlagen (Gesamthöhe je 200 Meter) in den Gemarkungen Boxberg und Bongard nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz beantragt.

 

Nach den Angaben von Landesforsten speichern die Wälder in Rheinland-Pfalz pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Laut Antragsunterlagen müssen für den Windpark 55.071 m² bzw. 5,5 Hektar Wald gerodet werden, der 1.861 t CO2 pro Jahr speichert. 

 

Alle 6 WEA befinden sich entweder im 3 km Schutzradius von zwei Schwarzstorch-Horststandorten oder im 1,5 km Schutzradius von mindestens einem Rotmilan-Horststandort. Laut den hier im Beitrag veröffentlichten Flugbewegungen finden somit täglich Überflüge vom Rotmilan und/oder Schwarzstorch statt. Nach dem Naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung in Rheinland-Pfalz kann der Mindestabstand zum Horststandort im begründeten/konkreten Einzelfall auf 1.000 m reduziert werden. Bei zwei Schwarzstorch-Horststandorten im 3 km und einem Rotmilan-Horststandort im 1,5 km Radius zum Windpark liegt jedoch kein Einzelfall mehr vor, sondern ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko.

 

 

Wenn für diesen Windpark die Schutzzwecke des Landschaftsschutzgebiets Kelberg und des Natur- und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel ausgehebelt werden, gibt es für die Behörden keinen Grund mehr, die noch folgenden Anträge für Windenergieanlagen in der Vulkaneifel abzulehnen!

Nur gemeinsam können wir noch die Zerstörung unserer Heimat für einen fragwürdigen Ausbau der Windenergie in unseren Eifelwäldern verhindern! 


10 JAHRE AUS DEM LEBEN EINES SCHWARZSTORCHS IN DER EIFEL

Im Umkreis von 15 km um Kelberg sind uns 10 Schwarzstorch Brutpaare bekannt und wir gehen von bis zu 5 weiteren aus, deren Horste wir noch nicht entdeckt haben. Somit ist die Vulkaneifel das dicht besiedelteste Schwarzstorch Gebiet in Rheinland-Pfalz (Bestand > 45 Brutpaare). Anstatt das Vogelschutzgebiet Ahrgebirge auf die Vulkaneifel auszuweiten, laufen hier die Zulassungsverfahren für 60 bis zu 240 Meter hohe Windenergie-Giganten! Mit aller Gewalt soll hier anstelle von einem Vogelschutzgebiet ein Industriegebiet zur Energiegewinnung entstehen!

Aufgrund der besonderen Bedeutung des Schwarzstorchs ist der im sogenannten „Helgoländer Papier“ erwähnte Tabubereich von 3.000 m und ein Prüfbereich von 6.000 m um die Fortpflanzungsstätte bei der Windkraftplanung zu berücksichtigen. Nach Ausbleiben einer Nestnutzung gilt der Tabubereich von 3.000 m für eine Karenzzeit von 5 Jahren. Durch sogenannte Funktionsraumanalysen können die Gutachter der Windkraftfirmen diesen Tabubereich in begründeten Einzelfällen jedoch auf 1.000 m unterschreiten. Was bei allen 14 geplanten Windparks im Umkreis von 15 km um Kelberg so auch von den Projektierern praktiziert wird und man somit nicht mehr von Einzelfällen reden kann.

Nach der Handlungsempfehlungen der „Obere Naturschutzbehörde“ und „Obere Forstbehörde“ Rheinland-Pfalz für die im Bereich von Schwarzstorch-Brutvorkommen tätigen Forstleute, gilt eine ganzjährige Hiebsruhe im Radius von 50 m um den Horstbaum und aus artenschutzfachlichen Gründen sollte nach Ausbleiben einer Nestnutzung eine Karenzzeit von 5 Jahren eingehalten werden. Im 50 – 100 m-Radius um das Nest gilt ganzjährige weitgehende Hiebsruhe für die Dauer der Nestnutzung (einschl. Karenzzeit) zur Erhaltung des charakteristischen unmittelbaren Horstumfeldes. Im an das unmittelbare Horstumfeld anschließenden Bereich (100 m bis 300 m um das Nest) dürfen keine Holzernte- oder Rückearbeiten während der Anwesenheit der Störche (vom 1. März bis 15. September) durchgeführt werden.

Durch Maßnahmen dieser Art, sollte dem störungsbedingten Wechsel von Nistplätzen, dieser an sich standorttreuen Brutvogelart, eigentlich entgegengewirkt werden. Was aber leider bei dem folgenden Schwarzstorch Brutpaar in den Letzten 10 Jahren nicht funktioniert hat:

2009 – 2012: Schwarzstorch Horst mitten im geplanten Windpark von Mannebach (alle geplanten 6 WEA im 1.000 m Umfeld). Horst wurde durch Forstarbeiten freigestellt und seitdem nicht mehr benutzt. Nachdem der Horst mit einem Durchmesser von über einem Meter abgestürzt ist (auf dem Boden waren merkwürdigerweise keine Spuren dieses Horstes mehr zu finden) ist das Gebiet wieder für die Windkraft freigegeben und der Windpark befindet sich im Zulassungsverfahren.

2013 – 2015: Das Schwarzstorchpaar wechselt in das Elztal und mitten in den geplanten Windpark von Arbach/Oberelz (alle 4 geplanten WEA im 1.000 m Umfeld).

2016 – 2017: Vermutlich durch Störungen erneuter Wechsel nach Boos und wieder in den 3.000 m Tabubereich zum Windpark Arbach/Boos/Münk mit 8 geplanten WEA. In 2016 stürzt ein Teil des Horstes ab, ob dabei einer nachgeholfen hat ist nicht bewiesen. Zum Glück haben die drei Jungstörche den Absturz überlebt. Die daraufhin angelegte künstliche Nistplattform wurde auch im Jahr 2017 vom Brutpaar angenommen. Die Windkraftplanungen laufen trotzdem weiter. Die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung für den Tabubereich von 3.000 m scheint keinen zu interessieren.

2018: Vermutlich durch Störungen ein Wechsel nach Nachtsheim. Leider wieder in den 3.000 m Tabubereich zu den 8 WEA des geplanten Windparks Nachtsheim/Luxem. Im Jahr 2019 wurde noch ein Nistversuch beobachtet, der für die Verschiebung der Fahrbahnsanierung der B 410 verantwortlich war. Leider wurde auch hier vermutlich das Brutpaar wieder gestört und musste den Horst aufgeben. Der Antrag auf Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde im Mai 2019 gestellt. Auch hier findet die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung anscheinend keine Berücksichtigung.

2019: Das Schwarzstorchpaar wechselt wieder mitten in den geplanten Windpark von Arbach/Oberelz. Hier wurden bereits in den Jahren 2017 und 2018 Nistversuche beobachtet und von uns an die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Vulkaneifel gemeldet und von der Behörde ignoriert. Im Jahr 2018 wurde durch Forstarbeiten die Charakteristik des unmittelbaren Horstumfeldes stark verändert, obwohl im 50 – 100 m-Radius um das Nest eine ganzjährige weitgehende Hiebsruhe für die Dauer der Nestnutzung (einschl. Karenzzeit) gilt. Nach unserer erneuten Meldung an die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung Vulkaneifel ist diese endlich aktiv geworden und hat die Forst- und Brennholzarbeiten in letzter Sekunde gestoppt. Obwohl alle 4 WEA in 1.000 m Umfeld des Horstes liegen, hat der Projektierer den Antrag nicht zurückgezogen und das Zulassungsverfahren läuft weiter.

Was muss hier noch passieren bevor unsere Naturschutzbehörden bei den Kreisen und der SGD-Nord endlich diesen Störungstatbestand (§ 44 Abs. 1 Nr. 2 BNatSchG) strafrechtlich verfolgen lassen und auf die Einhaltung des im „Helgoländer Papier“ aufgeführten Tabubereich von 3.000 m für besetzte Schwarzstorch Horste und die Karenzzeit von 5 Jahren nach Ausbleiben einer Nestnutzung von den Projektierern fordern?

Nur eine Erweiterung des Vogelschutzgebiets Ahrgebirge oder ein neues Vogelschutzgebiet Vulkaneifel kann den Schwarzstorch in unserer Region vor dem Aussterben durch die Windkraft dauerhaft bewahren!


Wir sagen Danke!

Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen in unsere Arbeit und freuen uns besonders über das Wahlergebnis, weil es zeigt, wie viele Menschen in Kelberg und um Kelberg herum gemeinsam mit uns unsere Zukunft bewahren wollen! In diesem Sinn hoffen wir auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den Räten.