Was wir wollen


Anzeige im Amtsblättje am 21.05.2019
Anzeige im Amtsblättje am 21.05.2019

Ankündigung:

Filmvorführung der Dokumentation „End of Landschaft“

in der Eifel-Film-Bühne in Hillesheim.

 

Samstag, 25. Mai 2019 von 18:00 bis 20:00 Uhr

Sonntag, 26. Mai 2019 von 20:30 bis 22:00 Uhr

Dienstag, 28. Mai 2019 von 19:00 bis 21:30 Uhr

 

Nach dem Film am 28.05.2019 laden wir zum Gespräch mit der Bürgerinitiative Sturm im Wald e.V. ein.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=TClKa61lCxc
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=TClKa61lCxc

Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die am 08.05.2019 an der Informationsveranstaltung der Wählergruppe Sturm im Wald im Gemeindehaus in Köttelbach teilgenommen und mit uns fair und sachlich über das Thema Windkraft Zulassungsverfahren in den Verbandsgemeinden Adenau und Kelberg diskutiert haben.

Über den großen Zuspruch haben wir uns sehr gefreut!


Im Umkreis von 15 km um das Kelberger Gemeindegebiet (einschl. Ortsteile) laufen bereits die Zulassungsverfahren für 52 bis zu 240 Meter hohe Windenergie-Giganten! Dazu kommen nach aktuellen Meldungen noch 3 Anlagen in Wiesemscheid, 3 Anlagen in Nürburg und 1 weitere Anlage in Nachtsheim / Luxem von denen uns leider noch nicht die genauen Koordinaten der Anlagen vorliegen. Somit insgesamt 59 Windenergieanlagen rund um Kelberg im Zulassungsverfahren!!!

Unsere 6 Forderungen für die Errichtung von Windenergieanlagen:

Menschenschutz

  • Die Auswirkungen der Windkraftindustrie auf den Menschen sind bislang unzureichend medizinisch erforscht. Die einzige echte Risikovorsorge beim Infraschall besteht deshalb in einem Sicherheitsabstand zur Wohnbebauung von min. 1.500 Meter und mindestens 10-fache Nabenhöhe bei Windkraftanlagen, deren Nabenhöhe mehr als 150 Meter beträgt.
  • Aktueller Mindestabstand von Windenergieanlagen von 1.000 Meter zu Wohngebieten, bei Anlagen mit mehr als 200 Meter Gesamthöhe mindestens 1.100 Meter.

Landschaftsschutz

  • Von hoher bis sehr hoher kulturhistorischer Bedeutung sind das "Wilde Gebirge“ westlich von Kelberg, das Kläppchen und der Holzberg mit dem Hurenbüsch bei Sassen und der Höhenzug Gewaderköpfchen-Rote Heck in Verbindung mit dem Kamm nördlich von Kelberg als große geschlossene Waldgebiete die von Windenergieanlagen freizuhalten sind! Keine Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet Kelberg!
  • Bis auf die Gemeindeflächen der Ortsgemeinde Kelberg sind alle anderen Flächen mit hoher bis sehr hoher kulturhistorischer Bedeutung für die Windkraft freigegeben. Bei den ersten drei Zielabweichungsbescheiden hatten die Behörden keine Bedenken gegen Windkraftanlagen im Landschaftsschutzgebiet Kelberg geäußert.

Naturschutz

  • Pro Windenergieanlage wird ein Hektar Wald gerodet. Die Wälder in Rheinland-Pfalz speichern pro Jahr und Hektar 338 t CO2. Deshalb keine Windenergieanlagen im Wald und im UNESCO Global Natur- und Geopark Vulkaneifel!
  • 47 der 59 Windenergieanlagen sind auf bewaldeten Höhenlagen der Eifel geplant. Somit müssen dafür ca. 47 Hektar bzw. 470.000 m² Wald gerodet werden, die 15.886 t CO2 pro Jahr speichern. Bei den ersten drei Zielabweichungsbescheiden hatten die Behörden keine Bedenken gegen Windkraftanlagen im UNESCO Global Natur- und Geopark Vulkaneifel geäußert!

Artenschutz

  • Für die windkraftsensiblen Vogelarten wie z.B. Schwarzstorch, Rotmilan, Wespenbussard und Waldschnepfe müssen die tierökologischen Abstandsvorgaben gem. dem verbindlichen naturschutzfachlichen Rahmen zum Ausbau der Windenergienutzung und den Artenschutzbestimmungen des Landes Rheinland-Pfalz dringend beachtet werden!
  • Derzeit werden die tierökologischen Abstandsvorgaben durch zum Teil veraltete und unzureichende Gutachten der Projektierer stark beschnitten und gemeldete Horststandorte und Sichtungen ignoriert.

Wirtschaftlichkeit

  • Nach dem Landes-Entwicklungs-Programm (LEP IV) sind nur Standorte mit einer erforderlichen Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ geeignet!
  • In den Antragsunterlagen findet man keine Aussagen zur Windhöffigkeit und somit zur Wirtschaftlichkeit der Vorhaben. Bei 57 der 59 Anlagen Standorte wird die für einen „wirtschaftlichen Betrieb“ erforderliche Windgeschwindigkeit von 6,2-6,4 m/sec. in 140 Meter Höhe auch für Schwachwindanlagen nicht erreicht!

Bürgerbeteiligung

  • Kein Bau von Windkraftanlagen, ohne die Bürgerinnen und Bürger vorher umfassend zu informieren und zu befragen!
  • Aktuell finden Informationen zu Windkraftprojekten, wenn überhaupt, nur im Rahmen von turnusmäßigen Gemeinderatssitzungen statt. Detaillierte Informationsveranstaltungen und Befragungen der Bürger werden in der Regel nicht durchgeführt.

 

Das Bundesamt für Naturschutz hat unsere Region einen Hotspot der Artenvielfalt genannt.

Zu allen 6 Punkten hat die Wählergruppe Sturm im Wald mehr als 100 Anträge im Verbandsgemeinde-Rat gestellt. Diese wurden von allen Ratsmitgliedern der CDU, FDP, FWG, SPD und UNABHÄNGIGE abgelehnt, obwohl viele dieser Parteien und Wählergruppen im Wahlprogramm 2014 den Schutz von Mensch, Natur, Umwelt und Kulturlandschaften, sowie die Mehrheitsmeinung aller Bürgerinnen und Bürger beim Bau von Windkraftanlagen aufgeführt hatten. 

 

 Sturm im Wald wird weiter für diese wichtigen Themen kämpfen!

Ohne unseren engagierten Einsatz in der letzten Wahlperiode wäre ein Großteil der Anlagen schon gebaut!

 

Da liest man zum Beispiel im aktuellen Wahlprogramm der Wählergruppe „DIE UNABHÄNGIGE“, dass "alternative Energiegewinnung unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben für die Menschen, die Natur und die Umwelt verträglich gestaltet werden muss und dass sie Maßnahmen zum Artenschutz und zur Umweltbildung unterstützen". Wie ist das zu verstehen, wenn 9 Kandidaten dieser Wählergruppe als Ortsbürgermeister, Beigeordnete oder Ratsmitglieder der Gemeinden Arbach, Bongard, Boxberg, Lirstal, Mannebach und Oberelz mit ihren Windparkplänen für 19 Windenergieanlagen von 23 in der VG Kelberg die unumkehrbare Zerstörung unserer einzigartigen Vulkaneifel mit allen Mitteln umsetzen wollen? Die SPD möchte einen "Verantwortungsbewussten Umgang mit unserer Natur" durch "Unterstützung erneuerbarer Energiekonzepte". Die CDU steht für "Gestaltung einer klimafreundlichen Kommunalpolitik mit erneuerbaren Energien". Bei der FWG ist "Ausbau der erneuerbaren Energien" auf dem Flyer abgedruckt. Die FDP möchte die "Herausforderungen wie Energiewende bewältigen". Alle hier aufgeführten Parteien und Wählergruppen sind gegen eine Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zur Steuerung der Windkraft in der VG Kelberg und stehen weiterhin für den unkontrollierten Wildwuchs und somit die Verspargelung der Vulkaneifel!

 

Vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand und lassen Sie sich nicht blenden!

  

Windenergieanlagen im Wald sind nicht verträglich mit Mensch, Natur und Umwelt und haben bei der geplanten Anzahl auch nichts mehr mit Maß und Verstand gemeinsam. Natur wird zerstört und bisher gerne genutzte Wanderwege im Wald werden zu Rollbahnen für gigantische technische Anlagen und die Schwertransporte dafür. Familien und Kinder, auch Besucher, können hier keine Eifler Idylle, keine Erholung erleben. 

 

Für die Ortsgemeinde Kelberg mit Ortsteilen hat der Rat entschieden, keine Windkraftgiganten zu planen. Ein neuer Rat mit neuen Ratsmitgliedern kann zu diesem Thema wieder anderer Meinung sein. Deshalb ist es unbedingt notwendig, die Wählergruppe Sturm im Wald noch stärker zu machen, damit auch in Zukunft der nicht wieder rückgängig zu machende Eingriff in die Natur unterbleibt.

 

Mannebacher Wind-Türme mit einer Höhe von 200 Metern haben zu Kelberg-Hünerbach nur einen Abstand von 1.100 Metern. Die Wählergruppe Sturm im Wald hat für die Ortsgemeinde Kelberg in diesem Zusammenhang eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet, deren Einreichung aber vom Ortsgemeinderat Kelberg abgelehnt worden ist.

 

Die Zerstörung des Waldes, der Natur rückt immer näher an uns heran!

 

Gehen Sie am 26. Mai 2019 zur Wahl (beantragen Sie ggf. früh genug Ihre Briefwahlunterlagen) ! Machen Sie die Wählergruppe Sturm im Wald so stark, dass unsere Stimme nicht mehr länger ignoriert werden kann! Wir kämpfen für die Bürgerinnen und Bürger: Für den Erhalt unserer einmaligen Eifellandschaft!

 

Und: Unsere breit aufgestellten Ratsmitglieder widmen sich mit großem Engagement allen im Rat zu behandelnden Anliegen und Themen! Bei der Aufstellung der Wahlvorschläge sind die Parteien und Wählergruppen aufgefordert, Geschlechterparität anzustreben. Wir sind stolz, dass sich bei uns die meisten Frauen politisch engagieren und stark machen. 

 

Engagierte Menschen mit Idealen setzen sich ein: Sturm im Wald 

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!


Spenden / Bankverbindung

Naturschutzinitiative e.V.

Westerwald Bank Hachenburg

IBAN: DE60 5739 1800 0011 5018 26

BIC: GENODE51WW1

Verwendungszweck: Natur- und Landschaftsschutz

-----------------------------------------

Bürgerinitiative Sturm im Wald e.V.

Volksbank Eifel E.g.

IBAN: DE 68 5866 0101 0001 1077 31

BIC: GENODED1BIT

Verwendungszweck: Kelberg

Kontakt

Wählergruppe Sturm im Wald e.V.

Reinhold Jansen

Brunnenstraße 2

56767 Sassen

E-Mail: kelberg@sturmimwald.de